Sicherheitsdefizite

Uri braucht 3,5 Millionen Franken mehr für Hochwasserschutz

6. Juli 2021, 12:22 Uhr
Der Kanton Uri braucht für das 2009 beschlossene Hochwasserschutzprogramm etwas mehr Geld. Weil zusätzliche Sicherheitsdefizite zutage kamen, will die Regierung den Verpflichtungskredit für die gebundenen Ausgaben um 3,5 Millionen Franken aufstocken, davon übernimmt der Bund etwas über eine Million Franken.
Geflutete Autobahn in Uri: Der Kanton braucht für seine Hochwasserschutzmassnahmen mehr Geld. (Archivbild)
© KEYSTONE/URS FLUEELER

Der damals genehmigte Verpflichtungskredit für die Umsetzung des Hochwasserschutzprogramms belief sich auf 160,8 Millionen Franken, knapp 100 Millionen Franken waren für neue Ausgaben vorgesehen, der Rest für gebundene Ausgaben. Wie die Kantonsregierung am Dienstag in ihrem Bericht ans Parlament schreibt, reichen die gebundenen Ausgaben ab 2022 nicht mehr aus.

Mit fortschreitender Projektplanung und -realisierung habe sich gezeigt, dass der Anteil an gebundenen Ausgaben insgesamt höher ausfiel, als dies im Zeitpunkt der Projektaufnahme erwartet wurde, heisst es zur Begründung. Mit der beantragten Kreditaufstockung wird das Hochwasserschutzprogramm Uri zudem bis 2024 verlängert.

Die Regierung teilte weiter mit, dass sie für das Projekt Hochwasserableitung Erstfeld innerorts eine separate Kreditvorlage erarbeite. Der Kredit von rund 3 Millionen Franken soll 2022 dem Kantonsparlament und dem Volk unterbreitet werden.

Quelle: sda
veröffentlicht: 6. Juli 2021 12:22
aktualisiert: 6. Juli 2021 12:22
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