Fremdsprachen

Uri hat den Französischunterricht gestärkt

4. April 2022, 16:04 Uhr
Der 2019 vom Kanton Uri beschlossene Ausbau des Französischunterrichts zeigt erste Früchte: Der Kontakt und der Austausch der Urner Schülerinnen und Schüler mit solchen in der Romandie habe verstärkt werden können, teilte der Erziehungsrat am Montag mit.
Urner Schülerinnen und Schüler haben vermehrt Gelegenheit, das in der Schule gelernte Französisch anzuwenden. (Symbolbild)
© KEYSTONE/GAETAN BALLY
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Der Erziehungsrat hatte sich vor zweieinhalb Jahren das Ziel gesetzt, die Französischkompetenzen der Urner Schülerinnen und Schüler zu verbessern. Die Wochenlektionen wurden ausgebaut, ein neues Lehrmittel eingeführt. Zudem stellte der Kantone eine «Austauschverantwortliche» an. Diese sollte die Schulen darin unterstützen, in der Westschweiz Partnerschulen zu finden.

Die im 20-Prozent-Pensum angestellte Austauschverantwortliche habe in knapp zwei Jahren für alle Französischklassen der Oberstufenzentren und der Klassen des Untergymnasium je eine Partnerklasse vermitteln können, teilte der Erziehungsrat mit.

Die Kontakte der Urner Schulen beschränken sich dabei auf zwei Schulen in der Romandie, eine ist in Echallens VD, eine in Farvagny FR. Trotz Pandemie hätten erste Austauschaktivitäten stattgefunden, teilte der Erziehungsrat mit.

Der Austausch findet nicht nur physisch, sondern auch virtuell statt. Austauschaktivitäten hätten einen grossen Lerneffekt, heisst es. Sie seien sinnstiftend, weil die Sprache verwendet werden könne und liessen sich als Motivatoren in den Unterricht einbauen.

Quelle: sda
veröffentlicht: 4. April 2022 16:04
aktualisiert: 4. April 2022 16:04