Prämienverbilligung

Uri stellt wegen Corona mehr Geld bereit

21. Dezember 2021, 09:58 Uhr
In Uri soll 2022 der pandemiebedingte Rückgang der Einkommen mit der Prämienverbilligung abgefedert werden. Der Kanton hat deswegen den Selbstbehalt von 8,75 Prozent auf 8,5 Prozent gesenkt, wie die Gesundheits- und Sozialdirektion am Dienstag mitteilte.
Uri will 2022 2 Millionen Franken mehr für die Verbilligung der Krankenkassenprämien ausgeben als in diesem Jahr. (Symbolbild)
© KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER
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Das heisst, Anspruch auf Prämienverbilligung hat im nächsten Jahr, wer mehr als 8,5 Prozent des anrechenbaren Einkommens für die Grundversicherung der Krankenkasse ausgeben muss.

Insgesamt stehen in Uri 2022 rund 19 Millionen Franken für die Prämienverbilligung bereit. Für 2021 waren es nur 17 Millionen Franken gewesen.

12 Millionen Franken steuert der Bund bei, dazu kommen 4,5 Millionen Franken, die das Kantonsparlament genehmigte. Dazu nimmt Uri 2,5 Millionen Franken aus dem Fonds für nicht ausbezahlte Prämienverbilligungen, 2 Millionen mehr als für 2021.

Quelle: sda
veröffentlicht: 21. Dezember 2021 09:58
aktualisiert: 21. Dezember 2021 09:58