Nationales Denkmal

Uri und Schwyz betreiben künftig den «Weg der Schweiz»

14. September 2020, 20:19 Uhr
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Quelle: tele1

Nach 32 Jahren ist Schluss: Am Montag ist die Stiftung «Weg der Schweiz» aufgelöst worden. Sie wird bis Ende Jahr abgewickelt. Am beliebten Wanderweg durch die Zentralschweiz soll das nichts ändern.

Die Standortkantone Uri und Schwyz stellen künftig den Betrieb und Unterhalt des 1991 eröffneten Wanderwegs sicher. Die zugehörige Stiftung, die vier Jahre zuvor gegründet wurde, verfügt heute noch über ein Kapital von drei Millionen Franken, das ebenfalls an die Kantone übergeht. Eine vor Jahresfrist gegründete IG «Weg der Schweiz» aus regionalen Tourismusorganisationen verantwortet neu die Bewerbung.

Schulkinder mit Kantonsfahnen auf dem «Weg der Schweiz» aus Anlass des 25. Geburtstag des 1991 errichteten Zentralschweizer Wanderweg.
© Urs Flueeler / Keystone

Der «Weg der Schweiz» war aus Anlass des 700-Jahr-Jubiläums der Schweizerischen Eidgenossenschaft von allen Kantonen erstellt worden. Der 35 Kilometer lange Wanderweg, der vom Rütli um den Urnersee bis nach Brunnen führt, sei seither zum nationalen Denkmal geworden, schreibt die Stiftung am Montag in einer abschliessenden Mitteilung. Bis heute erfreue das nachhaltige Werk jährlich rund 200'000 Gäste.

Quelle: CH Media (sat)
veröffentlicht: 14. September 2020 15:07
aktualisiert: 14. September 2020 20:19