Trendwende

Velo-Boom sorgt für mehr Unfälle auf Luzerner Strassen

22. März 2021, 06:09 Uhr
Weil immer mehr Menschen in der Schweiz Velo fahren, sind mehr Personen auf dem Velo verunfallt. (Symbolbild).
© KEYSTONE/APA/APA/GERALD MACKINGER
Lockdown, Home-Office und warmes Wetter trieben uns im letzten Jahr wieder vermehrt auf den Velosattel. Doch mehr Bewegung führt hat auch ihre Schattenseiten, wie aktuelle Zahlen der Schweizerischen Unfallversicherung Suva zeigen.

2'200 Unfälle im Strassenverkehr registrierte die Suva 2020 im Kanton Luzern. Bei 1'200 Unfällen seien Velos beteiligt gewesen, schreibt «Zentralplus». Damit habe die Anzahl Verkehrsunfälle im Kanton um vier Prozent zugenommen, bei den Velounfällen beträgt die Zunahme ganze 24 Prozent.

Grund für die Zunahme sei die Corona-Pandemie, schreibt «Zentralplus» weiter. Während Lockdown und Home-Office die Menschen ab Frühling 2020 zwar vermehrt in ihre Wohnungen trieb, entdeckten viele im Corona-Jahr das Velo als Hobby und Fortbewegungsmittel.

In der ganzen Schweiz kamen 2020 insgesamt 227 Menschen im Strassenverkehr ums Leben, 40 Personen mehr als im Vorjahr. Dies, nachdem die Anzahl Verkehrstoten lange Zeit rückläufig war. Beim Velofahren kamen schweizweit 29 Personen ums Leben. Dies entspricht 13 mehr als im Vorjahr. Und auch die Schwerverletzten nahmen um fast 50 Prozent auf 3'793 zu. Dies teilt das Bundesamt für Strassen mit.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 22. März 2021 06:07
aktualisiert: 22. März 2021 06:09