Zeckenstich

«Vor allem beim Autofahren habe ich es sehr stark gemerkt»

11. August 2020, 14:33 Uhr
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Quelle: PilatusToday

Bei einer Wanderung wurde die Zugerin Tanja Noser von zwei Zecken gestochen und mit der Gehirnkrankheit FSME angesteckt. Was sie durchgemacht hat, erzählt sie im Video.

Am Anfang war es ein bisschen wie eine Grippe. Tanja Noser hatte leichte Kopfschmerzen und fühlte sich nicht wohl. Weil die Symptome bald wieder verschwanden, sagte sie einen Kontrolltermin beim Arzt ab. In einem zweiten Schub kamen dann aber die Symptome zurück: Starke Kopfschmerzen und ein steifer Nacken: «Vor allem beim Autofahren habe ich es sehr stark gemerkt», sagt die Zugerin. Der Arzt diagnostizierte bei ihr Borreliose, eine Krankheit, die sehr oft durch Zecken übertragen wird.

Falsche Diagnose: FSME statt Borreliose 

Die Medikamente schlugen bei Tanja Noser aber nicht an. Und als die Schmerzen unerträglich wurden, ging sie in die Notaufnahme. Dort sagte man ihr, dass sie eine so genannte Frühsommer Meningoenzephalitis, kurz FSME, habe, und keine Borreliose. Gegen FSME kann man sich zwar impfen, Antibiotika nützen da aber nichts.

Tanja Noser musste vier Tage im Spital verbringen. «Die meiste Zeit davon habe ich geschlafen», sagt sie. Sie sei etwas seltsam gewesen in dieser Zeit, irgendwie nicht sie selber und der Appetit habe ihr gefehlt. Schäden habe sie keine davongetragen. Sie habe Glück gehabt: «Die Symptome sind so schnell wieder verschwunden, wie sie gekommen waren.»

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 11. August 2020 14:34
aktualisiert: 11. August 2020 14:33