Weltwettertag

Wärme und Regen: Das sind die Wetter-Rekorde in der Zentralschweiz

23. März 2022, 17:02 Uhr
Höhere Temperaturen, mehr Niederschläge, weniger Schnee: Das Wetter verändert sich auch hier in der Zentralschweiz. Wir haben die Veränderungen und Rekorde zusammengetragen.
Wechselhaft: Während es im März noch nie geregnet hat, verzeichnete Luzern im Juli 2021 so viel Regen wie noch nie zuvor.
© iStock

Es wird wärmer, auch in der Zentralschweiz. In Luzern wurden laut MeteoSchweiz 2020 die wärmsten Februarnächte seit Messbeginn im Jahr 1864 gemessen. Am 4. Januar dieses Jahres wurde es in Giswil (OW) 19 Grad warm – Das ist ein neuer Tageshöchstwert. Ebenfalls ein neuer Rekord wurde in Einsiedeln (SZ) am Berchtoldstag gemessen: ganze 15 Grad.

Mehr Regen

Man mag es beim wunderbaren Wetter der vergangenen Wochen schon wieder vergessen haben – deswegen ein kurzer Reminder: «Starkregen» wäre fast zum Wort des Jahres 2021 gewählt worden. Zu Recht: Im vergangenen Juni und Juli hörte und hörte es nicht auf zu schütten.

In Luzern führte dies zu einem neuen Rekord: Mit 319,5 Millimetern Regenmenge war der Juli 2021 der nasseste überhaupt. Dies steht im totalen Kontrast zum aktuellen Wetter: Verschiedene Meteorologen reden gar davon, dass der März 2022 zum trockensten März seit Messbeginn werden könnte.

Weniger Schnee

Regen bis zum Abwinken, aber der Schnee liess vergeblich auf sich warten. So wurde in Luzern in diesem Winter kein messbarer Schneefall verzeichnet – und das nicht zum ersten Mal.

Auch im Winterhalbjahr von Oktober 2019 bis März 2020 schneite es in Luzern an keinem einzigen Tag.

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(bli)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 23. März 2022 16:55
aktualisiert: 23. März 2022 17:02
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