Klickjagd mit Hitzerekorden

Wetter-Apps schlagen Alarm – doch die Prognose ist oft falsch

18. Juli 2022, 12:15 Uhr
45 Grad Celsius in Mitteleuropa für Mitte Juli: Dies haben verschiedene Wetter-Apps und Plattformen Anfang Juli angezeigt. Ein Meteorologe erklärt, warum diese Prognosen keinen Sinn machen und wie sie zustande kommen.
Um richtig zu schwitzen, braucht es nicht 45 Grad. Dazu ist es trotz einer Prognose nicht gekommen.
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Gratis Wetter-Apps haben mit ihren Hitze-Prognosen von über 45 Grad in den letzten Tagen und Wochen für Verwirrung gesorgt. Verschiedene Medien haben über die erwarteten Rekordtemperaturen berichtet und hätten den Alarmismus zusätzlich angetrieben, berichtet die «Luzerner Zeitung».

Vor allem ausländische Wetter-Apps hätten diese Rekord-Hitze prognostiziert. Diese Prognosen hätten jedoch nichts mit der tatsächlichen Arbeit von Meteorologen zu tun. Die Wetter-Apps basieren meist auf einem einzigen Modellauf. Meteorologen hingegen kombinieren verschiedene Modelle und berücksichtigen auch lokale Verhältnisse. Mit den Rekordprognosen seien die Anbieter vor allem auf Klicks aus.

Den ganzen Artikel findest du auf «Luzerner Zeitung».

(red.)

Quelle: Luzerner Zeitung
veröffentlicht: 18. Juli 2022 10:37
aktualisiert: 18. Juli 2022 12:15
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