Weniger Schnee

Wie reagieren Zentralschweizer Skigebiete auf den Klimawandel?

8. Januar 2022, 12:10 Uhr
Gerade tiefer gelegene Skigebiete werden in Zukunft mehr und mehr mit dem Klimawandel zu kämpfen haben. Die Winter werden kürzer und die Schneefallgrenze klettert immer höher. Die meisten Zentralschweizer Skigebiete setzen deshalb auf Kunstschnee.
Skigebiete setzen vermehrt auf Schneekanonen, auch in der Zentralschweiz.
© KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Die meisten Zentralschweizer Skigebiete setzen Beschneiungsanlagen ein, wie die «Luzerner Zeitung» schreibt. Beispielsweise das Skigebiet Melchsee-Frutt. Es setzt auf einem Drittel der 36 Pistenkilometer 100 Schneelanzen sowie zehn Schneekanonen ein. Die Skiarena Andermatt-Sedrun kann sogar auf 114 Propellermaschinen und 182 Schneelanzen zurückgreifen.

Ohne Kunstschnee geht es häufig nicht mehr, da sind sich die Zentralschweizer Skigebiete einig. Doch der technische Schnee kann nicht bei allen Bedingungen produziert werden. Es muss genügend kalt sein, wenig Wind und trockene Luft sind optimal. Und die Beschneiung benötigt Wasser und viel Strom. Was die Skigebiete machen, damit die Ökobilanz stimmt, liest du unter «luzernerzeitung.ch».

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 8. Januar 2022 11:17
aktualisiert: 8. Januar 2022 12:10
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