1. August

Wo sind Bräteln und Feuerwerk erlaubt und wo nicht?

26. Juli 2022, 20:15 Uhr
Die anhaltende Hitze und Trockenheit machen vielen «Brätel-Freunden» in der Schweiz einen Strich durch die Rechnung. Mehrere Kantone haben ein absolutes Feuerverbot herausgegeben. Mancherorts gilt auch ein Feuerwerksverbot. Hier gibt es die Übersicht für die Zentralschweiz.
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Am striktesten sind die Regeln im Kanton Uri. Dort gilt seit Mitte vergangener Woche ein Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe. Dies gilt auch für Feuerwerk. Uri war der erste Zentralschweizer Kanton mit einem solchen Verbot. Heute Dienstag haben auch die anderen Zentralschweizer Kantone ihre Regeln für die kommenden Tage bekannt gegeben.

Feuerwerk ist erlaubt am 1. August

In Luzern, Zug, Schwyz, Obwalden und Nidwalden bleibt die Waldbrandgefahr vorerst «erheblich», also auf Stufe 3 von 5. Dies haben die Kantone und das Feuerwehrinspektorat gemeinsam entschieden, heisst es in einer Mitteilung. Damit ist Feuerwerk und Grillieren in festeingerichteten Feuerstellen am Nationalfeiertag erlaubt. In Waldesnähe bleiben sie aber verboten.

Ausser in Uri bleibt die Waldbrandgefahr in der Zentralschweiz «erheblich».
© Screenshot Naturgefahrenportal

Grundlage für die Entscheidung war das Wetter der vergangenen und kommenden Tage. Die Wetterprognosen für die kommenden Tage sagen kühlere Temperaturen und Niederschläge voraus.

Verhaltensregeln am und im Wald

Obwohl Feuer machen und Feuerwerk in der Zentralschweizer grösstenteils erlaubt bleiben, empfehlen die Kantone dringend, im Wald und in Waldesnähe vorsichtig mit Feuer umzugehen.

  • Beim Grillieren festeingerichtete Feuerstellen verwenden
  • Das Feuer laufend überwachen und allfälligen Funkenwurf sofort löschen
  • Feuer vollständig löschen, bevor man den Ort verlässt
  • Keine Feuerwerk im Wald oder in Waldesnähe zünden
  • Vorsicht bei Höhenfeuern (insbesondere bei dürrem/trockenen Gras) 
  • Lokale Gefahrensituation abklären, wenn man im Freien ein Feuer machen will 
  • Feuerverbote unbedingt einhalten 
  • Wettervorhersagen und -entwicklung (insbesondere Sturmwarnungen) beachten 
  • Bei starken und böigen Winden auf Feuer im Freien verzichten 
  • Brennende Zigaretten und Streichhölzer nie wegwerfen.

Die Forstbehörden stehen in Kontakt mit der Polizei und Feuerwehr sowie den übrigen Zentralschweizer Kantonen. Die aktuelle Übersicht, wie es in den verschiedenen Kantonen in Sachen Waldbrandgefahr steht, findest du auf dem Naturgefahrenportal des Bundes.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 26. Juli 2022 14:38
aktualisiert: 26. Juli 2022 20:15
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