Corona-Ausstieg

Zentralschweiz will Massnahmen am 17. Februar aufheben

10. Februar 2022, 04:40 Uhr
Auch der Kanton Luzern will, dass die Corona-Massnahmen in einem Schritt beendet werden. Als letzte Regierung der Zentralschweiz haben sich auch die Vertreter aus Luzern für die Aufhebung der Massnahmen am 17. Februar entschieden.
Bei der Maskenpflicht sind sich die Zentralschweizer Kantone nicht einig. (Symbolbild)
© KEYSTONE/ENNIO LEANZA

Bis heute Mittwoch können die Kantone zu den Vorschlägen des Bundesrats Stellung nehmen. Dieser hatte zwei Varianten zum Ausstieg aus der Corona-Pandemie vorgeschlagen: Eine vollständige Aufhebung der Massnahmen per 17. Februar, oder einen Ausstieg in zwei Schritten.

Schneller Ausstieg bevorzugt

In der Zentralschweiz ist der Tenor eindeutig. Alle Kantone wollen die erste Variante, also einen schnellen Ausstieg. Am Mittwochmorgen hat sich auch Luzern als letzter Zentralschweizer Kanton für die Variante Eins ausgesprochen. Auch die Luzerner Regierung ist der Meinung, dass zum Schutz von gefährdeten Personen die Maskentragpflicht im öffentlichen Verkehr vorerst beibehalten werden soll.

Maskenpflicht im ÖV

Bei der Maskenpflicht konnten sich die Kantone spezifisch äussern. Interessant sind hier die Ausführungen zur Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr. Nur die Kantone Zug und Obwalden wollen die Pflicht aufheben. In Obwalden fordert Regierungsrätin Maya Büchi-Kaiser, man solle den roten Faden in den Massnahmen durchziehen: «Es macht keinen Sinn, sich in Discos ohne Maske zu bewegen, aber im ÖV eine Pflicht zu haben.»

Zug betonte in der Stellungnahme am Dienstag aber auch, dass die besondere Lage auf Bundesebene noch nicht beendet werden soll. Man befinde sich noch nicht in der dafür nötigen endemischen Lage. Bereits am Mittwoch nächste Woche wird der Bundesrat definitiv entscheiden.

(zno)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 8. Februar 2022 18:24
aktualisiert: 10. Februar 2022 04:40
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