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Gesamterneuerungswahlen Zug

Beat Villiger tritt zurück: Mitte-Partei will freien Sitz verteidigen

1. Oktober 2021, 15:15 Uhr
Regierungsrat Beat Villiger tritt bei den Zuger Gesamterneuerungswahlen im Herbst 2022 nicht mehr an. Landammann Martin Pfister sowie Statthalterin Silvia Thalmann-Gut kandidieren erneut. Den damit frei gewordenen dritten Sitz der «Die Mitte» will die Partei verteidigen.
Zuger Regierungsrat Beat Villiger tritt bei den Gesamterneuerungswahlen im nächsten Jahr nicht mehr an. (Archivbild)
© Luzerner Zeitung/Stefan Kaiser

Der 64-jährige Baarer Beat Villiger war von 1995 bis 2006 Kantonsrat. Nach vier Legislaturen geht er nun in Pension. «Einen Grossteil meines Berufslebens habe ich in der Politik verbracht. Das ist ein grosses Privileg, dafür bin ich sehr dankbar», sagt Villiger. Bis zum Ende der letzten Legislatur würden noch einige Meilensteine auf dem Programm stehen, die er gemeinsam mit seinem Team anpacken will. «So beispielsweise die Revision des Feuerschutzgesetzes und des Motorfahrzeugsteuergesetzes.»

Landammann und Gesundheitsdirektor Martin Pfister und Statthalterin und Volkswirtschaftsdirektorin Silvia Thalmann-Gut treten 2022 erneut zu den Wahlen an. Wer mit ihnen in den Wahlkampf steigt, wird im Frühjahr entschieden. Eine Findungskomission rund um Kantonsratspräsidentin Laura Dittli werde die Arbeit aufnehmen und mögliche Kandidaten oder Kandidatinnen suchen. «Als staatstragende Partei im Kanton ist es keine Frage, wir setzen alles daran, auch künftig mit drei Mitgliedern in der Regierung vertreten zu sein», sagt Dittli.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 1. Oktober 2021 09:40
aktualisiert: 1. Oktober 2021 15:15