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Menzingen

Bildungsdirektor: Gespräche über Sex waren nicht Grund für die Trennung

22. November 2021, 15:54 Uhr
Weil sie im Unterricht über Themen wie Selbstbefriedigung, Selbstachtung oder Beziehungen sprach und eigene Erfahrungen mit einbezog, wurde ihr Vertrag an der Kantonsschule Menzingen nicht verlängert. Der Zuger Bildungsdirektor Stepan Schleiss sagt nun, dass nicht diese Gespräche Grund für die Trennung waren.
An der Kantonsschule Menzingen (KSM) liess die Schulleitung den Jahresvertrag mit einer Lehrerin auslaufen, weil sie mit ihren Schülerinnen über Sexualität gesprochen hatte.
© Zuger Zeitung/Stefan Kaiser

Die Schulleitung bezeichnete Fragen zum Film «Female Pleasure», mit denen die Lehrerin einen Bezug zur Realität herstellen wollte, als «zum Teil grenzwertig». Gemäss Lehrerin waren die Antworten jedoch freiwillig, wie die Luzerner Zeitung schreibt.

Nun meldet sich auch der Zuger Bildungsdirektor Stephan Schleiss zu Wort. Die Trennung der Lehrerin hänge nicht direkt mit der besagten Doppellektion zusammen.

Im Gespräch mit der Lehrerin habe sich gezeigt, dass diese und die Schulleitung unterschiedliche Vorstellungen von den Aufgaben und der Funktion einer Lehrperson hätten, insbesondere in der Frage von Nähe und Distanz. «Der Versuch, ein gemeinsames Verständnis der Rolle der Lehrperson zu erlangen, ist gescheitert», so Schleiss.

Den ganzen Artikel gibt es auf luzernerzeitung.ch

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 22. November 2021 15:19
aktualisiert: 22. November 2021 15:54