Zug

«Böxliverbot»: Jetzt muss die Zuger Stadtregierung ran

30. Juni 2020, 20:45 Uhr
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Quelle: PilatusToday

Es ist kaum zu glauben, aber in der Stadt Zug ist das öffentliche Musikhören nicht gestattet. Wer es trotzdem tut, kann mit bis zu 100 Franken Busse bestraft werden. Zwei junge Politiker wollen das Reglement modernisieren. Das Stadtparlament hat einen entsprechenden Vorstoss überwiesen: Nun ist die Stadtregierung am Ball.

«Wir sind mega happy und es ist ein Schritt in die richtige Richtung», sagt Joshua Weiss (FDP) auf Anfrage von PilatusToday und Tele 1. Er und Jérôme Peter (SP) haben den Vorstoss initiiert. Sie wollen das Reglement von 1972 modernisieren und der aktuellen Zeit anpassen. «Wir haben viele positive Reaktionen erhalten», so Weiss.

Mit lediglich einer Gegenstimme wurde der Vorstoss im Stadtparlament an die Stadtregierung überwiesen. Diese hat nun ein Jahr Zeit, um einen Entwurf für die Reglementsänderung zu präsentieren. Weiss rechnet allerdings noch dieses Jahr mit einer Antwort: «Ich hoffe, dass wir das Thema spätestens an der Oktobersession besprechen werden.»

(mao)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 30. Juni 2020 20:45
aktualisiert: 30. Juni 2020 20:45