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Champions Hockey League

EVZ scheitert deutlich an RB München

14. Oktober 2021, 06:55 Uhr
Der Traum vom Champions-League-Titel ist für den EV Zug geplatzt. Wie der Schweizer Meister sind auch die beiden anderen Schweizer Vertreter, die am Mittwoch im Einsatz standen, ausgeschieden.
Der Traum vom Champions-League-Titel ist für den EVZ geplatzt.
© KEYSTONE/Philipp Schmidli

Déjà-vu für Schweizer Meister Zug: Wie bereits 2018 scheiden die Zentralschweizer in der Champions Hockey League vor eigenem Publikum gegen RB München aus. Damals mit einem 0:2 im Achtelfinal-Rückspiel, diesmal gar mit einer 1:6-Klatsche zum Abschluss der Gruppenphase.

München überzeugte in Zug mit Entschlossenheit in den Zweikämpfen und schnörkellosem Spielaufbau. Dadurch stellten die Deutschen den Schweizer Meister vor erhebliche Probleme. Julian Schütz traf für die Gäste doppelt.

Genoni für einmal kein Rückhalt

Und der ansonsten fast ausnahmslos tadellose EVZ-Keeper Leonardo Genoni zog für einmal einen schwarzen Abend ein. Der Schweizer Nati-Goalie hinterliess bei den ersten Gegentreffern von Bastian Eckl (3.), Frederik Tiffels (25.) und Schütz (31.) einen unglücklichen Eindruck.

Deshalb wurde Genoni nach dem dritten Gegentor durch Luca Hollenstein ersetzt. Philip Gogulla beseitigte dann mit einem Kontertor zum 4:1 (42.) die letzten Zweifel am Weiterkommen der Deutschen. Unmittelbar vor Münchens 4:1 hatte Fabrice Herzog für Zug das möglich gewesene Anschlusstor zum 2:3 verpasst. Für Zug hätte ein Punktgewinn gegen den DEL-Leader zum Weiterkommen gereicht. Das einzige EVZ-Tor erzielte Jan Kovar zum zwischenzeitlichen 1:1.

Auch Lugano und Lausanne out

In den beiden anderen Champions-League-Duellen zwischen den NL- und DEL-Vertretern vom Mittwoch blieben die Schweizer Teams ebenfalls auf der Strecke. Lugano verlor gegen die Berliner Eisbären mit 2:4. Lausanne gewann zum Abschluss zwar in Mannheim mit 3:1. Doch die Deutschen standen schon vor Spielbeginn als Achtelfinalist fest, während die Waadtländer bereits ausgeschieden waren.

Lugano machte beim 2:4 gegen Eisbären Berlin einen 0:2-Rückstand zwischenzeitlich wett. Die Aufholjagd starteten die Tessiner unmittelbar nach einem Timeout von Trainer Chris McSorley zur Spielmitte. Nur 80 Sekunden später erzielte Loïc Vedova das Anschlusstor. Und nochmals 82 Sekunden danach sorgte Bernd Wolf für den 2:2-Ausgleich. Doch Whytes zweiter Treffer (46.) zum 3:2 entschied die Partie. Lugano hätte fürs Weiterkommen einen Zweipunkte-Gewinn benötigt.

Nur noch zwei Schweizer Teams dabei

Die Achtelfinals, die am Freitag ausgelost werden, gehen damit nur mit zwei Schweizer Vertretern – Fribourg-Gottéron und den ZSC Lions – über die Bühne. Die Spiele werden am 16./17. November (Hinspiel-Termin) beziehungsweise 23./24. November ausgetragen.

Quelle: sda
veröffentlicht: 13. Oktober 2021 22:45
aktualisiert: 14. Oktober 2021 06:55