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Kanton Zug

In Risch wird die Binzmühle-Sanierung teurer als geplant

1. Oktober 2021, 10:17 Uhr
Die 7,7 Millionen Franken, welche die Stimmberechtigten von Risch 2020 zur Sanierung der Binzmühle gesprochen haben, reichen nicht. Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung einen Zusatzkredit von 1,1 Millionen Franken, wie er am Freitag mitteilte.
Blick in die Binzmühle: Der Erhalt der Dekorationen kostet mehr als ursprünglich gedacht.
© Gemeinde Risch

Der Gemeinderat begründete den Zusatzkredit damit, dass es in den Gebäuden mehr Bauteile gebe, die erhaltenswert seien, als ursprünglich angenommen. Dies sei mit entsprechenden Kosten verbunden. Zudem sei die Raumnutzung geändert worden.

Die Instandstellung des maroden Hofes mit seinen drei Gebäuden Remise, Mühle und Mittelhaus beschäftigt Risch schon seit längerem. Im November 2019 lehnten die Stimmberechtigten einen 9,2-Millionen-Franken-Kredit ab. Ein günstigeres Sanierungsprojekt von 7,7 Millionen Franken hiessen sie dann im September 2020 gut.

Mit dem nun beantragten Zusatzkredit von 1,1 Millionen Franken erhöhen sich die Projektkosten auf 8,8 Millionen Franken. Der Gemeinderat betont aber, dass sich die Denkmalpflege voraussichtlich mit 750'000 Franken daran beteiligten werde. Dies relativiere die effektiven Mehrausgaben für die Gemeinde.

Quelle: sda
veröffentlicht: 1. Oktober 2021 10:17
aktualisiert: 1. Oktober 2021 10:17