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Zugersee

Jetzt kommt eine Sonarsonde zum Einsatz: Suche nach Schiffskapitän wird intensiviert

5. Oktober 2021, 14:16 Uhr
Seit Sonntag wird nach einem Bootsunglück auf dem Zugersee bei Walchwil ein 77-jähriger Mann vermisst. Sein Boot war 700 Meter entfernt vom Ufer gesunken. Seither fehlt von dem Mann jede Spur. Die Suche soll am Dienstag fortgesetzt werden.
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Quelle: tele1

«Die Hauptschwierigkeit ist, dass der Zugersee an dieser Stelle rund 200 Meter tief ist», sagt Judith Aklin von der Zuger Polizei. Daher sei es nicht ganz einfach, die vermisste Person und das gesunkene Motorboot zu orten. Aus diesem Grund wird die Zuger Polizei von Spezialisten der Kantonspolizei Zürich unterstützt. 

Nun wird die Suche noch intensiviert, wie die Zuger Polizei mitteilt. So suchen die Spezialisten derzeit Teile des Seegrundes mit einer Sonarsonde ab. Bei dieser Technik wird vom Boot aus ein Sonarknopf auf den Seegrund abgesenkt, um diesen zu scannen. Der Sonarkopf sendet Signale, die vom Seegrund zurückgeworfen werden und so ein Bild auf einem Monitor zeichnen. Der Einsatz kann mehrere Tage dauern. 

Der Sonarkopf sendet Bilder vom Seegrund.
© Zuger Polizei

Trotz der weiteren Suche müsse man davon ausgehen, dass der Rentner wohl nicht mehr lebe, so Aklin. Sein Begleiter, ein 16-jähriger Jugendlicher, konnte noch am Sonntag, am Tag des Unglücks, gerettet werden. Wieso das Motorboot sank, ist noch unklar (PilatusToday berichtete).

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 5. Oktober 2021 06:51
aktualisiert: 5. Oktober 2021 14:16