Russische Propaganda

Kanton Zug stellt schon wieder Flüchtlings-Betreuerin frei

6. September 2022, 09:14 Uhr
Ukrainische Geflüchtete in Risch beklagen sich über eine Betreuerin. Diese soll russische Propaganda betreiben. Der Kanton Zug klärt die Vorwürfe ab und hat die Mitarbeiterin vorübergehend freigestellt.
Eine Betreuerin von ukrainischen Kindern im Hotel Waldheim in Risch steht in der Kritik.
© Luzerner Zeitung/Stefan Kaiser
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Die entsprechende Mitarbeiterin ist russische Staatsangehörige und lebt seit über 15 Jahren in der Schweiz. Seit Juni betreut sie ukrainische Kinder im Hotel Waldheim in Risch. In diesem Zusammenhang soll sie immer wieder Propaganda für Russland betrieben haben, berichtet die «Zuger Zeitung».

Dies sollen auch Screenshots von Facebook-Posts der Frau belegen, die ukrainische Geflüchtete der Zeitung vorgelegt haben. Der Kanton Zug wisse von den Facebook-Posts, heisst es auf Anfrage der Zeitung. Bis die Ergebnisse der eingeleiteten Untersuchung vorliegen, sei die Betreuerin freigestellt worden.

Die Mitarbeiterin selbst weist die Vorwürfe von sich. Diese würden nicht zutreffen.

Den ganzen Artikel gibt es unter luzernerzeitung.ch.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 6. September 2022 09:57
aktualisiert: 6. September 2022 09:57