Herti Stadt Zug

Neues Schulhaus wird zum «Leuchtturmprojekt»

12. Juli 2022, 10:03 Uhr
Der Neubau bei der Schulanlage Herti soll Platz für 24 Klassen bieten – inklusive Aula und Doppelsporthalle. Für den Erweiterungsbau wird die Zuger Stadtregierung beim Parlament einen Kredit von rund 66 Millionen Franken beantragen. Die Regierung bezeichnet die Anlage als «Leuchtturmprojekt».
«Eduardo» wurde im Herbst 2021 zum Siegerprojekt erkoren.
© Stadt Zug

Mit dem Erweiterungsneubau der Schulanlage Herti begegnet die Stadt Zug der Raumnot und dem steigenden Schulraumbedarf im Schulkreis Herti/Letzi, schreibt die Stadt in einer Mitteilung. Die notwendige Erweiterung der Schulanlage Herti wurde 2020 mit dem Start des Wettbewerbsverfahrens an die Hand genommen. Im Herbst 2021 wurde das Siegerprojekt «Eduardo» präsentiert.

Die neue Terrasse beim Siegerprojekt «Eduardo».

© Stadt Zug

Mit dem Kredit startet der Erweiterungsbau in die nächste Phase: Die erweiterte Schulanlage Herti sei ein «Leuchtturmprojekt», zeigen sich die beiden Zuger Stadträtinnen, Eliane Birchmeier, Vorsteherin Baudepartement, und Vroni Straub, Vorsteherin Bildungsdepartement, überzeugt: «Nicht nur entsteht hier eine erweiterte Schulanlage, die durch das Zusammenspiel von Schule und Schulergänzender Betreuung überzeugt, sondern mit den zusätzlichen Räumlichkeiten, der neuen Doppelsporthalle und den attraktiven Aussenanlagen ist sie auch ein Gewinn für die Vereine und das Quartier.»

Kredit über 66 Millionen Franken nötig

Im Rahmen der Erweiterung werde die gesamte Schulanlage Herti inklusive Hallenbad an das Fernwärmenetz Circulago angeschlossen. Auf sämtlichen Dächern würden Photovoltaikanlagen montiert. Die Sanierung des bestehenden Schulhauses sei aufgrund der guten Bausubstanz nachhaltig und wirke sich positiv auf die CO2-Bilanz aus. Vielfältig begrünte Aussenanlagen und ein grosser Baumbestand würden zur Biodiversität und Hitzeminderung beitragen, so die Stadt Zug in der Mitteilung.

Für den Erweiterungsbau der Schulanlage Herti beantragt die Stadtregierung dem Stadtparlament einen Kredit von 66,29 Millionen Franken. Der Kredit muss danach auch noch von der Stimmbevölkerung genehmigt werden. Wenn alles passt, soll die schulergänzende Betreuung im Schuljahr 2025/26 und das neue Schulhaus 2026/27 in Betrieb genommen werden.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 12. Juli 2022 10:03
aktualisiert: 12. Juli 2022 10:03
Anzeige