EVZ gewinnt 4:2

Noch ein Sieg zum Finaleinzug – «Heute war es ein riesen Teameffort»

Tobias Hotz, 28. April 2021, 11:09 Uhr
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Quelle: PilatusToday

Dem EVZ gelingt im zweiten Halbfinalspiel gegen die Rapperswil-Jona Lakers der zweite Sieg. Zwei Treffer im Powerplay sorgten für die Differenz beim 4:2 Auswärtssieg. Dem EVZ fehlt nur noch ein Sieg für den Einzug ins Playoff-Finale.

Im ersten Playoff-Halbfinale wirkte es noch so, als hätten die Spieler der Rapperswil-Jona Lakers die Saison nach dem Einzug ins Halbfinale zufrieden für beendet erklärt. Fast schon kampflos liessen sie sich am Sonntag vom EVZ überrollen. 6:1 lautete am Ende das klare Verdikt. Im Kampf David gegen Goliath schien es so, als ob David nicht mal versuchen würde seine Steinschleuder zu laden.

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EVZ erneut mit Auswärts-Lethargie

Die Zuger legten auch im zweiten Spiel gegen Rappi mit dem gewohnten Tempohockey los. Bereits nach etwas mehr als zwei Minuten konnte sich der EVZ zum ersten Mal im Powerplay versuchen. Doch wie so oft in dieser Saison war das Zuger Überzahlspiel zu wenig konkret. Das überstandene Unterzahlspiel schien den Lakers Mut zugeben. Der EVZ seinerseits fiel in die Passivität, welche er bereits in den beiden ersten Auswärtsspielen gegen den SC Bern in den Viertelfinals an den Tag legte. Beispielhaft dafür war der Führungstreffer der Lakers. Zugs Livio Stadler stand in der 17. Minute Andrew Rowe nur Spalier. Dieser bezwang mit einem wunderbaren Backhand-Schuss Leonardo Genoni zur verdienten Führung des Heimteams.

Zug gleicht im Powerplay aus

David fand also doch einen Stein und traf damit auch Goliath. Anders als im biblischen Text war der Stein – sprich Gegentreffer – nicht das Todesurteil für Goliath, sondern dessen Weckruf. Es dauerte aber bis ins zweite Drittel bis der EVZ wirklich in die Gänge kam. Dann aber drehte er die Partie innerhalb von 47 Sekunden. Hofmann traf im Powerplay zum Ausgleich und wenig später erzielte Nick Shore nach einer tollen Einzelleistung die Zuger Führung. An der blauen Linie stahl er Rappis Steve Moses die Scheibe und liess dem erneut stark aufspielenden Nyffler im Kasten der Lakers keine Chance.

Rappi gibt nicht auf

Das Spiel war gedreht doch die Partie bliebt trotz dem Treffer zum 3:1 durch Abdelkader weiterhin offen. Rappi liess sich nicht mehr vom Zuger Tempo-Hockey überrollen und versuchte sein Glück selbst in der Offensive. Der Anschlusstreffer in der 38. Minute durch Roman Cervenka war der gerechte Lohn für die Lakers. Dass es nach zwei Dritteln nicht 3:3 verdankten die Zuger ihrem Schlussmann Genoni. Rappi macht vor der Pause nochmals viel Druck, doch spätestens an der Maske Genonis scheiterten sie.

Martschini mit der Entscheidung

Obwohl das Zuger Überzahlspiel weiterhin nicht herausragend ist, sorgte es im zweiten Duell gegen die Lakers für die Differenz. Das dritte Drittel begann mit einer frühen Strafe gegen die Lakers. Die Zuger Überzahlformation hatte wieder grosse Probleme sich im Drittel der Lakers zu installieren. Nach einem groben Fehler gelang Jeremy Wick sogar beinahe der Ausgleichstreffer mittels Shorthander. Kurz darauf entschieden die Zuger die Partie mittels ihrer spielerischen Klasse. Noch immer in Überzahl fand Nick Shore den komplett alleinstehenden Lino Martschini, der in der 42. Minute problemlos zum 4:2 Endstand traf.

Bereits am Donnerstag kann der EVZ mit einem erneuten Sieg in den Playoff-Final einziehen. PilatusToday ist wieder live vor Ort.

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(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 27. April 2021 19:24
aktualisiert: 28. April 2021 11:09