Cham

Papieri: Die Bauarbeiten sind angelaufen

Andrée Getzmann, 25. März 2020, 09:17 Uhr
So soll das neue Areal einmal aussehen (Visualisierung).
© Papieri Cham
Mit dem Baustart auf dem Papieri-Areal hat die Cham Group einen weiteren Meilenstein erreicht. In einem Punkt wurden die Erwartungen deutlich übertroffen.

Die Bauarbeiten für die erste Etappe des Papieri-Areals in Cham sind angelaufen. Dort entsteht auf dem ehemaligen Fabrikgelände etappenweise über die nächsten 10 bis 15 Jahre ein elf Hektar umfassendes neues Quartier mit je 1000 Wohnungen und Arbeitsplätzen.

101 von 105 Objekten sind reserviert

In einer ersten Etappe werden 261 Miet- und Eigentumswohnungen so wie rund 9000 Quadratmeter Dienstleistungs- und Gewerbeflächen erstellt. Der Verkaufsstart für die geplanten Eigentumsobjekte habe die Erwartungen deutlich übertroffen, wie die Immobiliengesellschaft Cham Group heute Mittwoch in ihrem Geschäftsbericht 2019 mitteilt: 101 von 105 Eigentumswohnungen, Lofts und Ateliers seien bereits kurz nach dem Verkaufsstart am 3. Dezember 2019 reserviert gewesen. Parallel dazu bereite sich die Cham Group bereits auf die zweite Etappe vor.

Ab 2022 bezugsbereit

Sämtliche Einsprachen für die erste Bauetappe hätten einvernehmlich beigelegt werden können, heisst es in der Mitteilung. Ab 2022 sollen die neuen und die umgenutzten Gebäude der einstigen Papierfabrik sukzessive bezugsbereit werden.

Im Rahmen der ersten Bauetappe entstehen fünf Gebäude: Ein Hochhaus mit Eigentumswohnungen und kommerziellen Flächen im Erdgeschoss, das benachbarte Kesselhaus, die entlang der Lorze gelegenen, denkmalgeschützten Hallen der ehemaligen Papiermaschinen mit Loftwohnungen und Ateliers, der gegenüberliegende Neubau mit Mietwohnungen sowie die Lokremise mit einem Showroom für die Papieri und zusätzlichen Gewerbeflächen.

6 Franken je Aktie

Der Gesamtwert des Immobilienportfolios stieg laut Jahresbericht um 30 Prozent auf 179.7 Millionen Franken. Das Betriebsergebnis nach Neubewertung erreichte 30.3 Millionen Franken. Der Verwaltungsrat schlägt eine unveränderte Ausschüttung von 6 Franken je Aktie vor.

Hier gehts zum Geschäftsbericht 2019.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 25. März 2020 09:17
aktualisiert: 25. März 2020 09:17