Zentralschweiz
Zug

Risch plant eine Vorflutleitung für 15,5 Millionen Franken

Siedlungsentwässerung

Risch plant eine Vorflutleitung für 15,5 Millionen Franken

18.04.2024, 13:11 Uhr
· Online seit 18.04.2024, 10:37 Uhr
Die Zuger Gemeinde Risch hat zwischen dem Gebiet Röllinhof in Holzhäusern und dem Sijentalbachstollen eine neue Verbindungsleitung für Regenwasser vorgesehen. Die Kosten für die Vorflutleitung sowie zwei weitere Teilprojekte beziffern sich auf 15,5 Millionen Franken.
Anzeige

Mit dem Bau einer Verbindungsleitung möchte die Gemeinde Kapazitätsreserven schaffen, die Werterhaltung bestehender Anlagen sicherstellen und das anfallende Regenwasser auf direktem Wege abführen, wie diese am Donnerstag mitteilt. Auch das Kanalsystems im Siedlungsgebiet Rotkreuz Nord soll entlastet werden.

Aktuell werde das Regenwasser in landwirtschaftlichen Gebieten wie dem Rütihof, dem Böschwäldli, dem Siedlungsgebiet Holzhäusern, dem Golfpark sowie der Autobahn A4 durch ein Meteorsystem durch Rotkreuz Nord in den Sijentalbachstollen und in den Zugersee geleitet. Dieses System genüge den betrieblichen und gesetzlichen Ansprüchen nicht mehr, so die Gemeinde.

Auch in der Verbesserung der Siedlungsentwässerung sieht die Gemeinde Handlungsbedarf, wie es heisst. Angedacht sind zwei Teilprojekte. Vorgesehen ist das Vorbereiten eines Trennsystems im Gebiet Holzhäusern und andererseits eine Kapazitätserweiterung im Gebiet Golfpark/Holzhäusern.

Da das Bundesamt für Strassen (Astra) zeitgleich den Auftrag erhielt, die Strassenentwässerung der Autobahn anzupassen, wurden gemeinsam mögliche Synergien geprüft. Da das Astra von der Verbindungsleitung profitieren könne, wolle es sich - vorbehaltlich einer zeitnahen Umsetzung - mit 30 Prozent an den Kosten beteiligen. Dies entspreche 3,2 Millionen Franken.

Die Stimmberechtigten von Risch werden am 9. Juni über das Projekt abstimmen.

(sda)

veröffentlicht: 18. April 2024 10:37
aktualisiert: 18. April 2024 13:11
Quelle: PilatusToday

Anzeige
Anzeige
redaktion@pilatustoday.ch