Kanton Zug

Warum wurde das XXL-Feuerwerk des Krypto-Millionärs bewilligt?

23.02.2024, 07:47 Uhr
· Online seit 23.02.2024, 06:08 Uhr
Der dänische Krypto-Millionär und Wahl-Zuger Niklas Nikolajsen hat der Stadt Zug für den 1. August 2023 ein Mega-Feuerwerk finanziert. Die gut gemeinte Geste stiess aber auf viel Kritik und löste gar einen Shitstorm aus. Wieso die Kantonsregierung das Feuerwerk bewilligt hatte, erklärt sie nun erstmals.
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Die Fraktion der «Alternative – die Grünen» (ALG) im Zuger Kantonsparlament störte sich vor allem daran, dass das Amt für Umwelt offenbar nicht mitreden kann, wenn es um die Bewilligung von Grossfeuerwerken geht, berichtet «zentralplus». Darum wollte sie mit einem Vorstoss Antworten von der Zuger Kantonsregierung.

Das war das Krypto-Feuerwerk

Quelle: Pilatus Today / Janine Schaub

Kanton steht nach wie vor hinter Bewilligung

Diese liegen nun vor und verteidigen die Bewilligungspraxis des Kantons. So brauche es für ein Feuerwerk auf dem Zugersee je eine Bewilligung der Zuger Polizei sowie der Gebäudeversicherung. Letztere sei für den Brandschutz verantwortlich, die Polizei für die temporäre Verankerung der Abschussplattform auf dem Zugersee.

Das Amt für Umwelt käme nur dann zum Zug, wenn ein Feuerwerk im Wald oder während eines Feuerwerksverbots gezündet würde. Umweltschutzvorschriften würden aber grundsätzlich ins Bewilligungsverfahren mit einfliessen. Dazu gehören zum Beispiel die nötigen Abstände zum Ufer und das Reinigen des Sees nach dem Feuerwerk.

Eine Gesetzesrevision, wie es die ALG forderte, ist aus Sicht der Zuger Kantonsregierung nicht nötig. Auch Verbotszonen seien nicht angezeigt, da diese bereits durch den Umweltschutz quasi definiert sind.

Beitrag von Tele 1 zur Diskussion ums Feuerwerk des Millionärs

(red.)

veröffentlicht: 23. Februar 2024 06:08
aktualisiert: 23. Februar 2024 07:47
Quelle: PilatusToday

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