Statistik

Zuger Bevölkerung wächst langsamer als gesamtschweizerische

04.04.2024, 10:34 Uhr
· Online seit 04.04.2024, 10:32 Uhr
Die Zuger Bevölkerung ist 2023 stärker gewachsen als 2022. Die Zunahme lag aber unter dem Schweizer Durchschnitt. Der grösste Teil des Wachstums geht auf Zuzügerinnen und Zuzüger zurück.
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Wie die kantonale Fachstelle für Statistik am Donnerstag mitteilte, nahm die Zuger Bevölkerung im letzten Jahr um rund 1380 Personen auf 132'545 Einwohnerinnen und Einwohner zu. Das Wachstum erhöhte sich damit gegenüber 2022 von 1,0 Prozent auf 1,1 Prozent.

Neuheim wächst am stärksten

Das grösste Bevölkerungswachstum im Kanton Zug hatte Neuheim mit 4,8 Prozent. In Baar nahm die Bevölkerung um 0,1 Prozent ab. Für die Schweiz weisen die Zahlen des Bundesamts für Statistik ein Plus von 1,6 Prozent aus.

2023 verliessen rund 5760 Zugerinnen und Zuger den Kanton, 6930 liessen sich in diesem nieder. Es resultierte ein positiver Wanderungssaldo von rund 1170 Personen.

Das tragen die Geburten bei

Zudem wurden 1180 Geburten registriert. Diesen standen 885 Todesfälle gegenüber, so dass ein Geburtenüberschuss von 295 Einwohnerinnen und Einwohner resultierte.

Lediglich 15 Prozent des Bevölkerungswachstums seien damit auf den Geburtenüberschuss zurückzuführen, teilte das Amt für Statistik mit. Im Vorjahr sei der entsprechende Anteil noch bei 26 Prozent gelegen.

Anteil der ausländischen Bevölkerung

Der Ausländeranteil nahm 2023 im Kanton Zug von 29,7 Prozent auf 30,3 Prozent zu. Der Anteil der ausländischen Bevölkerung war in Walchwil mit 37,4 Prozent am höchsten und in Hünenberg mit 19,7 Prozent am tiefsten.

Teil der ständigen Wohnbevölkerung waren 706 Personen mit Schutzstatus S, die sich seit mehr als zwölf Monaten in der Schweiz aufhielten.

veröffentlicht: 4. April 2024 10:32
aktualisiert: 4. April 2024 10:34
Quelle: sda

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