Wirtschaft

Zuger Maskenfirma Livinguard ist Konkurs

29. April 2022, 11:13 Uhr
Ihre Masken sind während der Coronapandemie weltbekannt geworden. Durch eine antivirale Beschichtung sollen die Masken 99 Prozent der Bakterien und Viren zerstören. Dass die Firma Livinguard jetzt Konkurs anmelden musste, soll an der FFP2-Maskenpflicht in zahlreichen Ländern liegen.
Livinguard CEO Sanjeev Swamy
© KEYSTONE/Gian Ehrenzeller

Wie die «Luzerner Zeitung» unter Berufung auf mehrere Quellen berichtet, sei das Unternehmen schon länger in finanziellen Nöten gewesen, am Dienstag wurde nun der Konkurs über die Firma eröffnet. Weil viele Länder die FFP2-Maskenpflicht eingeführt haben, durfte die antivirale Maske von Livinguard nicht mehr genutzt werden.

Da die Umsätze in solchen Ländern, wie beispielsweise Deutschland, einen hohen Anteil am Umsatz der Zuger Firma ausmachten, brachen die Einnahmen entsprechend ein. Um ganze 95 Prozent, wie der CEO von Livinguard gegenüber der «LZ» ausführt. Im Herbst 2020 hatte die Firma nach eigenen Angaben rund 1,5 Millionen Masken pro Monat verkauft.

Den ganzen Artikel findest du bei der «Luzerner Zeitung».

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 29. April 2022 09:56
aktualisiert: 29. April 2022 11:13
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