Impfstoff-Verzicht

Zuger Stadtregierung schreibt Brief an Bundesrat

18. März 2021, 13:06 Uhr
Ampullen mit Dosen des Corona-Impfstoffes des US-Pharmakonzerns Johnson & Johnson. Foto: -/Johnson Johnson/AP/dpa
© Keystone/Johnson & Johnson/AP/-
Das Bundesamt für Gesundheit BAG will keinen Impfstoff von Johnson & Johnson bestellen. Das erklärte die Vizedirektorin des BAG kürzlich. Bei der Zuger Stadtregierung sorgt das für Unverständnis. Wie die Luzerner Zeitung schreibt, wendet sich die Stadt Zug nun an den Bundesrat.

Die Stadtregierung will den Entscheid des BAGs einer «bundesrätlichen Prüfung» unterziehen, berichtet die Luzerner Zeitung. Zum einen verfüge die Schweiz über zu wenig Impfstoff und umso unverständlicher sei es, dass der Bund auf die Bestellung bei Johnson & Johnson verzichte. Zum anderen werde die Verflechtung des Konzerns zur Schweiz und Zug nicht berücksichtigt. Der Konzern hat nämlich einen Sitz in Zug und sei ein guter Steuerzahler.

Der Impfstoff von Johnson & Johnson dürfte in der Schweiz bald zugelassen sein. Weil auf eine rechtzeitige Vertragsverhandlung verzichtet wurde, ist unklar, ob und wann er dann überhaupt verimpft werden könnte.

Hier gehts zum ganzen Artikel der Luzerner Zeitung.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 18. März 2021 13:07
aktualisiert: 18. März 2021 13:06