Zug

Zwei junge Beizer missbrauchen Corona-Kredit

12. November 2020, 18:49 Uhr
Die zwei Zuger witterten mit Corona-Krediten das grosse Geschäft.
© Keystone
Die Zuger Behörden ermittelten wegen Corona-Kreditbetrug gegen 22 Personen. Einer von ihnen, ein junger Beizer aus Zug, wurde dafür verurteilt.

52'000 Franken landeten auf dem Geschäftskonto der beiden Männer, die gemeinsam ein Restaurant führen. Dort blieb das Geld nicht lange, wie die «Luzerner Zeitung» schreibt. Die Zwei liessen sich je die Hälfte auf ihre Privatkonten überweisen: für die Refinanzierung des Kapitals, dass sie selber investiert hatten. 

Doch genau dies ist mit Corona-Krediten nicht erlaubt, so will es der Bund. Deswegen wurde der Mann rechtskräftig verurteilt. Er habe gegenüber der Zuger Kantonalbank bewusst falsche Angaben gemacht und von Anfang an geplant, den Kredit nicht für die Überbrückung eines finanziellen Engpasses zu verwenden. Wegen Urkundenfälschung erhielt er eine bedingte Geldstrafe von 90 Tagessätzen à 90 Franken sowie 1'620 Franken Busse. Zudem muss er 800 Franken Gebühren berappen. 

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Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 12. November 2020 18:46
aktualisiert: 12. November 2020 18:49