Vor dem Saisonstart

FCL-Trainer Frick: «Wir wollen Cupsieger werden!»

Sven Brun, 10. August 2022, 18:05 Uhr
Kurz vor dem Auftaktspiel hat der FC Luzern über die letzten Vorbereitungen, Transfers und die Saison-Ziele informiert. Die Verantwortlichen zeigen sich ambitioniert. Geht es nach Trainer Frick, kommt der Cup-Kübel in dieser Saison wieder nach Luzern.
Player spielt im Picture-in-Picture Modus

Quelle: PilatusToday / Anita von Rotz

Kurz nach halb zehn treffen Präsident Wolf, Sportchef Meyer und Trainer Frick im Mediencenter der Swissporarena ein. Alle drei zeigen sich gut gelaunt und erfreut darüber, dass das erste Saisonspiel bevorsteht. Am kommenden Samstag trifft der FCL auswärts auf den amtierenden Meister FC Zürich.

Wolf, Frick und Meyer bei der letzten Medienkonferenz vor dem Saisonstart.

© PilatusToday

Ein verspäteter Start, denn die ersten vier Spiele der Super League wurden bereits am vergangenen Wochenende ausgetragen. Die Partie des FC Luzerns musste aufgrund des neuen Rasens verschoben werden. Zudem wird auch das dritte Spiel, das Ende Juli gegen Basel stattgefunden hätte, verlegt. «Das ist sicherlich nicht ideal, nach drei Spieltagen auf die Tabelle zu schauen», sagt Remo Meyer.

Innenverteidiger und Offensiv-Mann fehlen noch

Meyer möchte jedoch nicht gross lamentieren. «Es ist so, wie es ist», sagt er. Die Mannschaft habe sich optimal auf die Saison vorbereitet: «Die Mannschaft ist gut zusammengewachsen.» Auch die neuen Spieler hätten sich sofort ins Team integriert. Zwei bis drei weitere Neuverpflichtungen dürften folgen. Remo Meyer erläutert: «Wir suchen noch nach mindestens einem Innenverteidiger und einem Spieler für die Offensive.»

Remo Meyer spricht am Dienstagmorgen über die FCL-Transfers:

Player spielt im Picture-in-Picture Modus

Quelle: PilatusToday / Anita von Rotz

Auch Trainer Mario Frick zeigt sich glücklich über die Transfers. Mit Ardaiz stösst der Torschützenkönig, mit Dorn der zweitbeste Assistgeber und mit Beloko «eines der grössten Talente» aus der Challenge League zum FCL, sagt Frick. Ausserdem sind Trainer und Sportchef voll des Lobes für den neuesten Transfer, Jakub Kadak. Der technisch versierte 21-jährige Torschützenkönig der slowakischen Liga bringe viel Persönlichkeit mit.

Mit neuem (Vize)-Captain zum Cupsieg

Eine grosse Persönlichkeit stellt auch Ardon Jashari dar. Das 19-jährige Eigengewächs entwickelte sich in der vergangenen Rückrunde zum Leistungsträger und unumstrittenen Stammspieler. Der Mittelfeld-Stratege erhielt nicht nur einen neuen Vertrag bis 2026, sondern auch das Amt des Vize-Captains. Da damit zu rechnen ist, dass der eigentliche Captain Christian Gentner wiederum nicht immer in der Startelf stehen wird, ist Jashari auf dem Platz de facto neuer FCL-Captain.

Ardon Jashari ist neu (Vize-)Captain beim FCL.

© KEYSTONE/PHILIPP SCHMIDLI

Ob Genter oder Jashari, geht es nach Frick, stemmt einer der beiden am Ende der Saison einen Pokal in die Höhe. «Wir wollen Cupsieger werden!», sagt Mario Frick. Für die Meisterschaft gibt der FCL kein konkretes Tabellen-Ziel ab. «Wir gehen in jedes Spiel und wollen dieses auch gewinnen», erklärt der Trainer und fügt hinzu: «Wir orientieren uns nach vorne.»

Bereits über 6000 Saisonkarten verkauft

Und dieses Credo nimmt auch der Präsident Stefan Wolf auf, wenn er von den weiteren Zielen des FC Luzerns für die neue Saison spricht: «Wir möchten attraktiven und leidenschaftlichen Fussball spielen. Fussball, der zum FCL passt», sagt er. Der FCL will eine gewisse Konstanz herbeiführen und so auch die Fans in Massen ins Stadion locken, meint Wolf.

Stefan Wolf spricht über die Aktion «Alli im Ufgebot!»:

Player spielt im Picture-in-Picture Modus

Quelle: PilatusToday / Anita von Rotz

Die vergangene Rückrunde und die zurückgekehrte Euphorie rund um den FCL, zeigte auch in diesem Bereich erste Wirkungen. Stand Dienstagmittag hat der FCL rund 6200 Saisonkarten verkauft. Dies sind bereits 500 mehr als in der letzten Spielzeit. Und bis zum ersten Heimspiel am 10. August dauert es noch einen Moment. «Wenn wir bis dann 7000 erreichen würden, wäre das der Hammer», schliesst Stefan Wolf ab.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 20. Juli 2022 05:44
aktualisiert: 10. August 2022 18:05
Anzeige