Bancomaten-Sprengung

Wieder ein Bancomat in Luzern gesprengt – die bisherigen Fälle in der Übersicht

Chantal Herger, 16. September 2022, 11:42 Uhr
In Schötz wurde am Freitagmorgen ein Bancomat gesprengt. Es ist bereits der dritte Vorfall innert zehn Monaten im Kanton Luzern. Erstmals knallte es im Dezember am Bahnhof Luzern bei einem Bancomaten, im März wurde dann einer in Buchrain gesprengt. Was bisher über die drei Fälle bekannt ist.
In Schötz wurde ein Bankomat in die Luft gesprengt.
© Luzerner Polizei
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21. Dezember 2021, um 3.11 Uhr, Bahnhof Luzern

Die Täterschaft bestand aus vier Personen und floh mit zwei Motorrädern. Betroffen war ein Bancomat der Bank Cler. Vor der Flucht kam es zu einem Handgemenge mit zwei Mitarbeitenden einer Sicherheitsfirma, dabei wurde eine Person an der Schulter verletzt.

Die polizeilichen Ermittlungen laufen noch. Wie hoch die Deliktsumme ist, gibt die Polizei nicht bekannt.

Quelle: CH Media Video Unit / Melissa Schumacher

28. März 2022, um 1.30 Uhr, Landi Buchrain

Früh am Morgen wurde die Bevölkerung von Buchrain aus dem Schlaf gerissen: «Um halb zwei  knallte es zum ersten Mal, dann ein zweites und drittes Mal. Ich bin aufgestanden und zusammen mit meiner Katze auf den Balkon, um zu schauen, was passiert war. Danach konnte ich nicht mehr schlafen», berichtete Carmen Domedi aus Perlen.

Die Täterschaft flüchtete mit zwei Fahrzeugen in unterschiedliche Richtungen. Beim Vorfall wurde niemand verletzt. Betroffen war ein Bancomat der Raiffeisen Bank.

Die polizeilichen Ermittlungen seien abgeschlossen, wie der Kommunikationschef der Luzerner Polizei, Christian Bertschi, auf Anfrage mitteilt. Die Verfahrensleitung hat die Staatsanwaltschaft Emmen. Die Deliktsumme wird nicht kommuniziert.

Quelle: PilatusToday/Andreas Wolf

16. September 2022, ca. 3.50 Uhr, Landi Schötz

Aufgrund des Vorfalls entstand massiver Sachschaden am Gebäude. Die Täterschaft konnte mit einem weissen Kleinwagen und Bargeld flüchten. Betroffen war auch hier wieder ein Bancomat der Raiffeisen Bank. Wie viel Bargeld die Täter erbeuteten, ist noch nicht bekannt.

Quelle: PilatusToday/Andreas Wolf

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 16. September 2022 11:44
aktualisiert: 16. September 2022 11:44