Die Polizei verwendete einen falschen Bussentarif

12. Juni 2015, 09:45 Uhr

Die Luzerner Polizei hat bei einer Geschwindigkeitskontrolle in Schötz 63 Bussen falsch ausgestellt. Bei der Verarbeitung wurde irrtümlicherweise der Innerorts- statt Ausserorts-Tarif erfasst. Die betroffenen Fahrzeughalter wurden nun schriftlich informiert. Die Kontrolle hatte am 27.Oktober auf der Feldstrasse in Schötz stattgefunden. Dort liegt die erlaubte Höchstgeschwindigkeit bei 60 Stundenkilometern. Die Polizei ging aber vom 50er-Strafentarif aus. Von den 63 betroffenen Autofahrern hatten darum 56 eine zu hohe Busse erhalten. Von den sieben Fahrern, die eine Anzeige erhalten haben, können sechs Fälle jetzt mit einem Ordnungsbussenverfahren erledigt werden.

veröffentlicht: 1. Januar 2000 00:00
aktualisiert: 12. Juni 2015 09:45