«Euro-Kursanhebung von 1,20 auf 1,30 bringt nichts»

12. Juni 2015, 10:50 Uhr

Die Konjunktur-Forschungsstelle KOF sieht für die Schweizer Wirtschaft im kommenden Jahr schwarz. Das Brutto-Inlandprodukt werde bei 0,2 Prozent Wachstum praktisch stagnieren. Ausserdem könnten die Exporte der nachlassenden Nachfrage aus dem Ausland kaum noch Stand halten. Dies wegen des starken Frankens. Den Euro-Mindestkurs von 1,20 auf 1,30 anzuheben hält das KOF allerdings für keine gute Lösung. Damit würden die Wachstumsprobleme nicht gelöst. Zu befürchten sei stattdessen, dass dadurch eine längerfristige Teuerung heraufbeschworen würde.

veröffentlicht: 1. Januar 2000 00:00
aktualisiert: 12. Juni 2015 10:50