Freilassung der Schweizer Geiseln in Libyen gefordert

12. Juni 2015, 08:21 Uhr

Die Uno-Hochkommissarin für Menschenrechte hat die libysche Regierung aufgefordert, die beiden festgehaltenen Schweizer Geiseln so schnell wie möglich freizulassen. Es sei ungerecht, die zwei Geschäftsleute ohne Begründung festzuhalten, sagte sie anlässlich einer Medienkonferenz in Genf. Das Vorgehen ist laut der UNO-Hochkommissarin eine Verletzung der Rechte der beiden Geiseln. Die beiden seien während sehr langer Zeit ohne Verfahren festgehalten worden. Eine gültige Erklärung dafür habe es nicht gegeben. Menschen dürften nicht unter der schlechten Beziehung zweier Staaten leiden, sagte sie weiter. Die beiden Schweizer dürfen seit Juli 2008 nicht mehr ausreisen.

veröffentlicht: 1. Januar 2000 00:00
aktualisiert: 12. Juni 2015 08:21