Gestürzter Präsident kann nicht ins Land einreisen

12. Juni 2015, 07:25 Uhr

In Honduras spitzt sich die Lage weiter zu. Tausende Anhänger haben beim Flughafen auf die Ankunft des gestürzten Präsidenten Zelaya gewartet. Dabei kam es zu Zusammenstössen mit Sicherheitskräften. Mindestens zwei Demonstranten wurden getötet, weitere verletzt. Zelaya hatte nach anhaltender Gewalt versucht nach Honduras zurückzukehren. Soldaten der Übergangsregierung blockierten jedoch die Landebahn. Er flog nach Nicaragua weiter. Wegen des Putsches hatte die Organisation Amerikanischer Staaten Honduras zuvor aus dem Staatenbund ausgeschlossen.

veröffentlicht: 1. Januar 2000 00:00
aktualisiert: 12. Juni 2015 07:25
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