Juristisches Nachspiel für umstrittenen Einbürgerungsentscheid

12. Juni 2015, 01:25 Uhr

Bei der äusserst knappen Einbürgerung eines Türken in Schwyz von Ende April wurde möglicherweise manipuliert. Der türkische Familienvater war mit 71 gegen 70 Stimmen eingebürgert worden, nachdem der Gemeinderat das Gesuch zur Ablehnung empfohlen hatte. Der Gemeinderat Schwyz hat nun Hinweise erhalten, dass nicht stimmberechtige Personen an der Abstimmung teilgenommen haben. Deshalb prüft nun das Verwaltungs-gericht, ob der Einbürgerungs-entscheid wiederholt werden muss.

veröffentlicht: 1. Januar 2000 00:00
aktualisiert: 12. Juni 2015 01:25
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