Ölleck im Meer soll mit Gummi u. Golfbällen gestopft werden

12. Juni 2015, 09:15 Uhr
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Der Ölkonzern BP hat einen neuen Versuch im Kampf gegen die Ölpest im Golf von Mexiko angekündigt. Das Bohr-Loch soll mit einer kleineren Stahlkuppel und mit der Hilfe von Golfbällen gestopft werden. Der erste Versuch mit einer grossen Stahlkuppel über dem Bohrloch war gescheitert. Es bildeten sich Eiskristalle in der Tiefe von rund anderthalb Kilometern im Meer. Die Experten versuchen nun mit Gummistücken von Autoreifen und mit der Hilfe von Golfbällen die Ölquelle zu verstopfen. An der Wasseroberfläche sind derzeit knapp 300 Schiffe dabei, das Öl abzuschöpfen. Seit der Explosion der Ölplattform sind bereits 13 Millionen Liter Öl ins Meer gelangt.

veröffentlicht: 1. Januar 2000 00:00
aktualisiert: 12. Juni 2015 09:15