Public Viewing-Gebühren geben nochmals zu reden

12.06.2015, 07:00 Uhr
· Online seit 01.01.2000, 00:00 Uhr
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Die Gebühren für das Public Viewing bei Grossanlässen sind noch nicht fix. Das Bundesgericht hat eine Beschwerde der UEFA gutgeheissen. Damit muss das Bundesverwaltungsgericht den Fall neu beurteilen. Die UEFA hatte vergangenen Sommer vor der Fussball-EURO die Tarife für die öffentliche Ausstrahlung der Spiele auf Grossleinwand angefochten. Dort war entschieden worden, dass die Lizenzen über die Urheberrechtsgesellschaft Suisa laufen. Die UEFA will diese Gebühren jedoch selber erheben dürfen. Das Bundesgericht hat nun entschieden, dass die Suisa-Tarife nochmals geprüft werden müssen. Falls sie nicht gerechtfertigt sind, könnte die UEFA eigene Lizenzen verkaufen.

veröffentlicht: 1. Januar 2000 00:00
aktualisiert: 12. Juni 2015 07:00

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