«Schwulenmörder» soll weiterhin psychiatrisch behandelt werden

12. Juni 2015, 01:00 Uhr
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Vor dem Luzerner Kriminalgericht ist am Morgen der so genannte Schwulenmord verhandelt worden. Der Fall hatte im Mai 2001 für Aufsehen gesorgt. Der heute 42jährige Angeklagte hatte nach reichlichem Alkoholkonsum einen ihm bekannten Homosexuellen in dessen Wohnung erdrosselt. Vor Gericht bereute er die Tat und entschuldigte sich bei den Angehörigen des Opfers. Staatsanwalt Willy Käch verlangte eine Fortsetzung der psychiatrischen Therapie unter Aufschub einer Zuchthausstrafe von 8 Jahren.

veröffentlicht: 1. Januar 2000 00:00
aktualisiert: 12. Juni 2015 01:00