Volksinitiative gegen Bevorteilung von Fremdbetreuung

12. Juni 2015, 07:30 Uhr

Wer selber für seine Kinder sorgt, soll bei den Steuern nicht diskriminiert werden. Dies fordert die SVP. Die Partei will verhindern, dass Familien steuerlich bevorteilt werden, die ihre Kinder extern betreuen lassen. Laut der Zeitung Zentralschweiz am Sonntag lanciert die SVP zu diesem Zweck eine Volksinitiative. Mit dieser will die Partei verhindern, dass Fremdbetreuung belohnt wird. Dies sei der Fall, wenn das Parlament im Herbst die Familiensteuerreform gutheisse. Dort ist ein Abzug von 12'000 Franken für Fremdbetreuungskosten vorgesehen.

veröffentlicht: 1. Januar 2000 00:00
aktualisiert: 12. Juni 2015 07:30
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