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Home Office Day: Zu Hause mit dem Bürocomputer arbeiten.

Home Office Day: Zu Hause mit dem Bürocomputer arbeiten.

12.06.2015, 11:05 Uhr
· Online seit 08.05.2012, 12:46 Uhr
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Am 10. Mai ist Home Office Day. Von zu Hause aus arbeiten soll populärer werden in der Schweiz. Allerdings ist dies auch oft mit Hürden verbunden. Von zu Hause aus hat man häufig weder auf die Dokumente noch die Applikationen Zugriff - was das arbeiten von zu Hause aus schnell ineffizient und mühsam macht.

Es gibt heute aber natürlich problemlose Lösungen, von zu Hause aus auf den Geschäftscomputer zuzugreifen. Für Betriebe ab einigen Mitarbeitern empfiehlt es sich dabei, zusammen mit den IT-Verantwortlichen eine Strategie zu erarbeiten, falls diese Form des Arbeitens erwünscht und sinnvoll ist. Dabei können Virtualisierungsserver wie Citrix oder andere VPN-Lösungen zum Einsatz kommen. Je nach Sicherheitsstandards einer Firma ist die Lösung dabei komplizierter oder einfacher zu realisieren.

Lösungen für Private oder Kleinstfirmen
Aber auch kleinste Firmen - für welche sich eine solche Lösung oftmals kaum lohnt - können von Lösungen profitieren. Einige Anwendungen für Selbständigerwerbende und Kleinstfirmen haben wir hier zusammengestellt:

Microsoft Remote Desktop
Die einfachste aller Lösungen ist oftmals, den bei Windows 7 eingebaute Microsoft Remote Desktop Service zu nutzen. Dabei muss der Computer, auf welchen zugegriffen werden soll, in Betrieb sein. Remote Desktop ist bei Windows Professional, Ultimate und Enterprise dabei. Der Client - die Software um auf den Computer zuzugreifen, gibt es bei allen Windows 7 Editionen (Und auch bei Vista oder XP, sogar für den Mac ist ein Client verfügbar).Auf einen Computer kann jeweils gleichzeitig nur ein Client zugreifen. Remote Desktop von Microsoft

LogMeIn
Log me in ist ein browserbasierter Service, welcher es erlaubt, via Browser auf jeden Computer zuzugreifen, auf welchem die Software installiert wurde. Dies ist sogar mittels einer App mit einem iPhone oder iPad möglich. Die Computer werden dabei per Passwort vor fremdem Zugriff geschützt. Die Verbindung wird mit 256 Bit verschlüsselt. Weltweit hat LogMeIn 125 Millionen Nutzer. Bisher gab es keine grösseren Sicherheits-Zwischenfälle. Für gelentlichen Fernzugriff mit den Basis-Funktionen ohne Dateitransfer etc. gibt es eine Gratisversion. www.logmein.com

GoToMyPc
Funktioniert im Allgemeinen ganz ähnlich wie LogMeIn. Bietet bei der Authentifizierung noch etwas sicherere Lösungen als LogMeIn. GoToMyPC ist ein Online-Service von Citrix, welches jahrzehntelange Erfahrung mit Terminalserver und VPN hat (siehe Lösungen für Firmen, oben). Es gibt im Gegensatz zu LogMeIn allerdings kein Gratiskonto - nur eine 30-Tage Testversion. Es funktioniert mit Mac und Windows. gotomypc.eu (Nur Englisch).

VNC
Wer es lieber selbstgemacht und Open Source mag, der kann sich eine Lösung selber bauen mit dem VNC-Protokoll. Es gibt diverse Lösungen für Windows, Mac und Linux. Allerdings sind einige Computerkenntnisse nötig. Und am besten eine fixe IP (oder sonst ein dynamischer DNS-Service) für den Computer, auf welchen man zugreifen will. Im Gegensatz zu den oben genannten Versionen sind keine Services im Spiel, welche immer gerade wissen, welche Adresse der Zielcomputer hat. Dafür sind auch keine Dritten im Spiel - was sicherheitstechnisch durchaus wieder ein Argument sein kann. Mehr zum Thema bei Wikipedia: de.wikipedia.org/wiki/Vnc

Selbstverständlich gibt es noch Dutzende weitere ähnliche Services. Diese drei sind unseres Erachtens einfach die populärsten und haben sich durchaus bewährt. Nochmals der Hinweis: Wer mit sensiblen Daten arbeitet (Ärzte, Anwälte etc. ) sollte zwingend eine VPN-Verbindung haben mit etwas mehr Schutz als nur einem Passwort!

veröffentlicht: 8. Mai 2012 12:46
aktualisiert: 12. Juni 2015 11:05

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