Interessenskonflikte zur Wauwiler Ebene

3. September 2019, 19:05 Uhr
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Mit dem Projekt «Landwirtschaftliche Planung» sollen Erwartungen der Akteure gebündelt werden

In der Wauwiler Ebene soll die landwirtschaftliche Produktion und die Landschaftsqualität gestärkt werden. Diese Massnahmen sind ein Ergebnis aus dem Projekt "Landwirtschaftliche Planung", welches vom Verein "Freunde der Wauwiler Ebene" initiiert und mit Kanton und Bund ausgearbeitet wurde. Projektziel war es, die verschiedenen Anliegen und Erwartungen der Akteure in der Wauwiler Ebene zu bündeln und Interessenskonflikte zu lösen.
 
Die Wauwiler Ebene ist eine wertvolle Landschaft und ein sensibler Lebensraum. Sie wird von der Landwirtschaft, der Wirtschaft sowie als Kulturraum genutzt. Ebenso ist sie ein Erholungs- und Freizeitgebiet und steht im Fokus des Natur- und Landschaftsschutzes. Um die vielfältigen Anliegen und Erwartungen zu bündeln, Synergien zu nutzen und Konflikte zu lösen, hat der Verein "Freunde der Wauwiler Ebene" von Januar bis Juni 2019 das Projekt "Landwirtschaftliche Planung" durchgeführt. Dieses wurde mit der Dienststelle Landwirtschaft und Wald (lawa) und dem Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) ausgearbeitet und mitfinanziert.

Ergebnisse aus Workshops präsentiert

Rund 30 Personen haben in fünf Workshops Themen wie der zunehmende Druck auf die landwirtschaftliche Nutzfläche, die Verbesserung der Wertschöpfung in der Wauwiler Ebene, die nachhaltige Sicherung der Produktionsgrundlage Boden sowie die Stärkung der Landschaftsqualität behandelt. Die Gruppe bestand aus lokalen Landwirten, Vertretern aus Gemeinden und Kanton, der beiden regionalen Entwicklungsträger, Interessensvertreter und Freizeitnutzer.
 
Die Ergebnisse der Workshops und die daraus abgeleiteten Massnahmen hat der Verein "Freunde der Wauwiler Ebene" zusammen mit der Dienststelle Landwirtschaft und Wald und dem Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverband am 3. September 2019 präsentiert. Unter anderem sollen die bestehenden landwirtschaftlichen Infrastrukturanlagen überprüft, ein Wasserhaushaltskonzept erstellt und eine «Vision» für die zukünftige Nutzung des Bodens erarbeitet werden. Weiter soll ein landwirtschaftliches Nutzungskonzept verfasst und ein Projekt für die Stärkung der landwirtschaftlichen Produktion und des Absatzes geprüft werden. Läuft alles nach Plan, werden die ersten Massnahmen in rund 3 Jahren umgesetzt.

Zusammenkunft der Interessengruppen

veröffentlicht: 3. September 2019 14:10
aktualisiert: 3. September 2019 19:05