Krebspatienten sollen in einheitlicher Datenbank erfasst werden

12. Juni 2015, 12:00 Uhr

Krebspatienten sollen in einer schweizweiten Datenbank erfasst werden. Dies schlägt der Bundesrat vor. Er erhofft sich von der Datensammlung bessere Informationen zu Krebs, um die Prävention und die Behandlung der Krankheit zu verbessern. Schon heute werden über 80 Prozent der Bevölkerung in verschiedenen kantonalen und regionalen Krebsregistern erfasst. Allerdings gibt es 14 verschiedene Register. Dadurch unterscheiden sich Erfassungsart und Datenqualität beträchtlich. Der Bund will deshalb die Art und Qualität der Daten gesetzlich festlegen. Nach Angaben des Bundes erkranken jährlich 37 Tausend Personen in der Schweiz an Krebs. 16 Tausend Menschen sterben pro Jahr an der Krankheit.

veröffentlicht: 7. Dezember 2012 14:28
aktualisiert: 12. Juni 2015 12:00