Sturm fegte über die Zentralschweiz

13. Januar 2017, 10:45 Uhr
Mehrere Bäume wurden entwurzelt

In der vergangenen Nacht hat der Sturm Egon für turbulentes Winterwetter gesorgt. In der Zentralschweiz mussten die Einsatzkräfte mehrmals ausrücken, wie es bei den Polizeikorps auf Anfrage von Radio Pilatus hiess. In den Kantonen Luzern und Ob- und Nidwalden stürzten Bäume um.

In Hergiswil musste die Feuerwehr ausrücken, weil eine Pappel auf ein Auto gestürzt war. Verletzt wurde niemand, das Fahrzeug erlitt Totalschaden. Wegen der Sturmwinde fielen auch verschiedene Baustellenabschrankungen um. In Luzern wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 112 Stundenkilometern gemessen.

Stromausfälle in Frankreich

In Deutschland und Frankreich sorgte der Sturm dagegen für grössere Vekrehrsbehinderungen und Stromausfälle. In Deutschland war besonders das Saarland betroffen. In Frankreich führte der Sturm zu Stromausfällen in mindestens 190'000 Haushalten, berichtete der Radio-Nachrichtensender Franceinfo. Besonders betroffen seien die küstennahen Regionen Normandie und Picardie. Der Wetterdienst Météo-France hatte vor dem Sturm gewarnt - Böen könnten bis zu 140 Stundenkilometer erreichen.

veröffentlicht: 13. Januar 2017 07:06
aktualisiert: 13. Januar 2017 10:45