Wetter

Gewitterfront zieht mit 16'000 Blitzen über die Schweiz hinweg

22. Juni 2022, 07:20 Uhr
Eine Gewitterfront mit stellenweise eingelagertem Hagel ist am Dienstagabend über die Schweiz hinweggezogen. Laut SRF Meteo waren vor allem der Kanton Schaffhausen, das Zürcher Unterland und der Thurgau von heftigen Gewittern betroffen.
Starke Gewitter zogen über die Schweiz.
© Florian Gaertner / AP/dpa

In den letzten 24 Stunden gab es gut 16'000 Blitze. Am häufigsten waren sie über dem Kanton Graubünden zu beobachten. Aber auch das Gewitter über Schaffhausen, dem Zürcher Unterland und dem Thurgau brachte Tausende von Blitzen, wie SRF Meteo auf Twitter mitteilte.

Laut MeteoNews gab es in Schaffhausen Sturmböen von über 100 Kilometer pro Stunde. Die Gewitterfront zog im Laufe der Nacht weiter Richtung Süddeutschland und Österreich.

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Quelle: PilatusToday

Wie der Niederschlagsradar von Meteoschweiz zeigt, wurden vor allem der Kanton Schaffhausen und das Zürcher Unterland von Hagelzügen heimgesucht. Doch auch im Kanton Baselland, in Luzern, in Bad Ragaz SG sowie rund um Buchs SG hagelte es teilweise kräftig.

Weitere Gewitter erwartet

Im Laufe der Nacht beruhigt sich die Wetterlage. «Der Wetterablauf heute Mittwoch ist nicht genau gleich. Wir haben weniger Energie, die von der Sonne geliefert wird. Die Sonne kann sich erst am Nachmittag einigermassen durchsetzen», sagt Reto Vögeli von Meteonews. Die Gewittergefahr am Mittwochabend sei vorhanden, aber nicht allzu gross.

Von Mittwoch bis Freitag hält die schwülwarme Witterung an. Es sind weitere zum Teil kräftige Gewitter zu erwarten. Die Temperaturen dürfen laut dem Wetterdienst jedoch nicht mehr die 30-Grad-Marke erreichen.

Unterschiede sind nicht unüblich

«Gewitter können lokal kräftig sein, das ist nichts Unübliches. Dort, wo man vom Gewitter getroffen wird, regnet es auch sehr kräftig oder hagelt sogar. Und ein paar Kilometer daneben merkt man gar nichts», so Vögeli.

Gewitter seien generell immer schwer vorauszusagen. Es sei insbesondere schwierig zu prognostizieren, wo genau sie entstehen – trotz sehr guten Wettermodellen.

Quelle: sda
veröffentlicht: 22. Juni 2022 06:08
aktualisiert: 22. Juni 2022 07:20
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