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Energie

Grosse Stromversorger setzen zu wenig auf erneuerbare Energien

18. Juli 2021, 09:20 Uhr
Die grössten Stromversorger der Schweiz produzieren nach Ansicht der Schweizerischen Energie-Stiftung (SES) weiterhin zu viel Strom mit nicht erneuerbaren Energien.
Der Anteil an erneuerbarer Energie ist gestiegen, aber immer noch zu tief. (Symbolbild)
© KEYSTONE/URS FLUEELER

Axpo, Alpiq, BKW und Repower als die vier grössten Stromversorger der Schweiz erzeugten gut 60 Prozent der Stromproduktion mit fossilen und nuklearen Anlagen. Der Rest werde durch erneuerbare Energien, vornehmlich Wasserkraft, gedeckt, teilte die SES am Sonntag mit.

Im vergangenen Jahr sei zwar auch der Anteil neuer erneuerbarer Energien bei diesen vier Unternehmen gestiegen, er bleibe aber auf sehr tiefem Niveau, heisst es in der Mitteilung weiter. Im Vergleich mit dem schweizerischen Strommix mit gut 58 Prozent Wasserkraft und knapp 33 Prozent Atomkraft falle die Bilanz der vier grössten Stromversorger damit deutlich klima- und umweltschädlicher aus.

Quelle: sda
veröffentlicht: 18. Juli 2021 09:20
aktualisiert: 18. Juli 2021 09:20