Recycling

Hersteller sollen verpflichtet werden, recycelbare Verpackungen zu verwenden

20. Mai 2020, 12:34 Uhr
Die Umweltkommission des Nationalrats will weniger Abfall und mehr Recycling.
© Keystone
Der Bund soll das Umweltschutzgesetz ändern und Anreize für einen effizienteren Umgang mit Rohstoffen treffen. Dies fordert die Umweltkommission des Nationalrats in einer Initiative.

Die Kommissionsinitiative bündelt verschiedene parlamentarische Initiativen zum selben Thema. Sie haben alle eine Verbesserung der Stoffkreisläufe zum Thema. Mit der sogenannten Kreislaufwirtschaft sollen Rohstoffe effizienter eingesetzt und konsequent wiederverwertet werden. Die Initiative will nun, dass Bund und Kantone stärker mit Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammenarbeiten, um die Verschwendung von Ressourcen zu stoppen.

«Änderungen im Umweltschutzgesetz sollen die Rahmenbedingungen schaffen, um eine dauerhafte Verbesserung der Ressourceneffizienz zu erreichen», schreibt die Kommission in einer am Mittwoch veröffentlichten Medienmitteilung. So brauche es Anreize bei der Optimierung von Verpackungen und der Verwertung von Abfällen. Ziel der Gesetzesrevision müsse es sein, «den Konsum ökologischer zu gestalten, Stoffkreisläufe zu schliessen und dadurch die Umweltbelastung massgeblich zu reduzieren», so die Kommission. Namentlich sollen Hersteller und Händler verpflichtet werden, Verpackungsmaterialien zu verwenden, die sich rezyklieren lassen. (wap)

Quelle: CH Media
veröffentlicht: 20. Mai 2020 12:34
aktualisiert: 20. Mai 2020 12:34