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Wirtschaft

Im Herbst droht eine Betreibungswelle

10. Oktober 2020, 09:31 Uhr
Die Zahl der überschuldeten Personen hat laut der «Luzerner Zeitung» deutlich zugenommen. Grund: vermehrter Konsum auf Pump und Lohneinbussen wegen Corona.
Mehr Konsum auf Pump und Lohneinbussen wegen Corona führten zu mehr Überschuldung.
© Pixabay

Während des Lockdowns wurden Forderungen aufgeschoben, weil ein Betreibungsstopp galt: Wie die «Luzerner Zeitung» schreibt, sind die Fallzahlen laut dem Verband der schweizerischen Betreibungsämter im Vergleich zu Vorjahren um bis zu 20 Prozent im Rückstand.

Nun rechnen Betreibungsämter und Inkassofirmen damit, dass eine Welle von Betreibungen und Gläubigerforderungen folgt. Bisher sei vielleicht aus Solidarität zugewartet worden sei, nun dürften Gläubiger offene Beträge einfordern. 

Nicht nur Corona, Kurzarbeit und Jobverlust führten zur Überschuldung: In die Schuldenspirale geraten auch Leute, die ihre Ausgaben nicht im Griff haben. Auch Scheidung, Krankheit, Erbschaft oder Familiengründung sind Gründe.

Lies den ganzen Artikel auf «luzernerzeitung.ch».

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 10. Oktober 2020 09:31
aktualisiert: 10. Oktober 2020 09:31