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Banken

Julius Bär steigert Vermögen in ersten vier Monaten deutlich

19. Mai 2021, 07:33 Uhr
Die Privatbank Julius Bär hat in den ersten vier Monaten 2021 von positiven Finanzmärkten und guten Zuflüssen von Neugeldern profitiert und die verwalteten Vermögen klar gesteigert. Auch die Profitabilität verbesserte sich dank weiterhin aktiver Kunden.
Julius Bär hat in den ersten vier Monaten 2021 von positiven Finanzmärkten und guten Zuflüssen von Neugeldern profitiert. (Archiv)
© KEYSTONE/ENNIO LEANZA

Die verwalteten Vermögen (Assets under Management AuM) lagen per Ende April bei 470 Milliarden Franken gegenüber 434 Milliarden Franken per Ende 2020, wie die Zürcher Vermögensverwaltungsbank am Mittwoch mitteilte. Julius Bär verzeichnete in den ersten vier Monaten Neugeldzuflüsse von annualisiert 4 Prozent. Zum Anstieg der Vermögen trugen aber auch die positive Entwicklung der Aktienmärkte und die Abschwächung des Frankens gegenüber den wichtigsten Währungen bei.

Derweil verdiente die Bank auf den verwalteten Vermögen etwas mehr als noch im vergangenen Geschäftsjahr. Die Bruttomarge stieg auf «nahezu 90 Basispunkte» (BP) nach 88 BP im Gesamtjahr 2020. Wegen dem guten Marktumfeld und dem regen Kundenengagement stiegen vor allem die «aktivitätsgetriebenen Erträge». Zudem blieben Kreditverluste aus.

Auf der Kostenseite profitierte Julius Bär von den Massnahmen des im Februar 2020 angekündigten Kostensenkungsprogramms von brutto 200 Millionen Franken. Die adjustierte Cost/Income Ratio belief sich auf rund 60 Prozent, nachdem sie im Gesamtjahr 2020 noch bei 66,4 Prozent gelegen hatte.

Verbessern konnte die Bank zudem ihre Kapitalausstattung: Die CET1-Kapitalquote der Gruppe lag per Ende April bei 16,6 Prozent gegenüber 14,9 Prozent per Ende 2020.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Julius Bär die Analystenerwartungen vor allem bezüglich der verwalteten Vermögen aber auch bezüglich der Bruttomarge übertroffen.

Quelle: sda
veröffentlicht: 19. Mai 2021 07:30
aktualisiert: 19. Mai 2021 07:33