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Vermischtes

Kondome werden knapp

1. April 2020, 08:21 Uhr
Die Menschen sind zu Hause und dürfen nicht viel tun. Logische Folge: Die Nachfrage nach Kondomen steigt. Nun warnt aber der Weltmarktführer vor Engpässen.
In vielen Kondom-Firmen weltweit wird im Moment nichts produziert. (Archivbild)
© Keystone

Während Social Distancing die Menschen zwingt, Abstand zu halten, brauchen sie gleichzeitig körperliche Nähe. Darauf deutet zumindest die Entwicklung auf dem Kondom-Markt hin. Die Nachfrage nimmt laufend zu, während das Angebot sinkt, berichtet heute der Tages-Anzeiger.

Der Weltmarktführer Karex aus Malaysia, der immerhin jeden fünften Gummi produziert, warnt nun vor einem Engpass. Die Produktion sei schon teilweise gestoppt, da die Regierung die Ausbreitung des Coronavirus verhindern will.

Situation in der Schweiz

Gerade Durex-Kondome, die von Karex produziert werden, sind in der Schweiz beliebt. Neben der Schweiz vermelden auch Länder wie Australien, Frankreich oder Deutschland, dass die Menschen deutlich mehr Kondome kaufen als üblich.

Noch grösser als Durex ist in der Schweiz jedoch der Marktführer Ceylor. Dieser hat im Moment keine Sorgen wegen einer Knappheit: «Wir sind mit unseren Lieferanten in Kontakt und bestätigen, dass wir keinerlei Lieferengpässe sehen», sagt ein Sprecher gegenüber der Zürcher Zeitung. «Wir erwarten eine grössere Lieferung in den kommenden Tagen. Die Versorgung mit Ceylor-Kondomen in der Schweiz ist sichergestellt.»

Es können zu Hause also weiter ohne Sorge die Social Distancing-Regeln ignoriert werden.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 1. April 2020 08:21
aktualisiert: 1. April 2020 08:21