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Studie zeigt

Schnarchen, Seitenlage oder Nickerchen: So schläft die Schweiz

13. September 2021, 13:27 Uhr
Ein Mittagsschlaf ist beliebt. Jeder zehnte Schweizer gönnt sich über die Mittagsstunden ein Nickerchen. Vor allem in der Romandie ist die «Siesta» verbreitet. Dafür träumen Tessinerinnen am häufigsten.
26 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer geben an, ein Buch zu lesen, um besser einschlafen zu können.
© KEYSTONE/GAETAN BALLY

Demnach berichteten 40 Prozent der befragten Tessinerinnen und Tessiner, oft oder immer zu träumen. Bei den Romands waren es 37 Prozent, bei den Deutschschweizern 26 Prozent. Rund jeder zwanzigste gab an, gar nie zu träumen. Das geht aus einer Schlafstudie des Matratzenherstellers Bico hervor.

24 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer schnarchen. Jeder fünfte Befragte gab zudem an, unter Einschlafproblemen zu leiden. Um dem entgegenzuwirken, nehmen 23 Prozent der Frauen selten, gelegentlich oder regelmässig Schlafmedikamente ein, während es bei den Männern 12 Prozent sind.

Ein Buch und heisse Milch

Nicht nur mit Medikamenten versuchen die Befragten ihren Schlaf zu finden. So gaben 26 Prozent an, ein Buch zu lesen, um besser einschlafen zu können. 15 Prozent versuchen es mit Atem- und Entspannungsübungen, 12 Prozent mit Fernsehen, 11 Prozent trinken einen Tee oder heisse Milch und 9 Prozent gehen spazieren.

Doch 28 Prozent der Befragten gaben an, bereits innerhalb von fünf bis zehn Minuten einschlafen zu können, 16 Prozent immerhin innerhalb von dreissig Minuten. Aus medizinischer Sicht würden rund zwanzig Minuten als Norm gelten, wobei kleine Kinder und ältere Menschen oftmals länger brauchen würden, um einzuschlafen, hiess es in der Studie.

Kommt der Schlaf, dämmern 2 von 3 der Befragten in der Seitenlage weg. Und: Je älter jemand wird, desto eher wird diese Einschlafposition bevorzugt.

Morgens gerädert

Die Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer wacht nach sieben Stunden Schlaf pro Nacht wieder auf. Allerdings ist die Schlafenszeit an den Wochenenden länger und die Schlafqualität wird an diesen Tagen tendenziell als besser empfunden.

Auch fühlen sich 22 Prozent der Befragten morgens gerädert und nur zehn Prozent schläft nachts immer durch – je älter man wird, desto öfters wacht man auf. Am Morgen am ausgeruhtesten bezeichnen sich die Deutschschweizerinnen und Deutschschweizer.

Als Störfaktoren des Schlafs nannten die Studienteilnehmenden nebst Einschlafproblemen unter anderem auch Verspannungen (34 Prozent), Schwitzen (30 Prozent), Rückenschmerzen (28 Prozent), Kopfschmerzen (22 Prozent), Nervosität (20 Prozent) und Frieren (14 Prozent).

Quelle: sda
veröffentlicht: 13. September 2021 11:16
aktualisiert: 13. September 2021 13:27