F/A-18

Sechs Milliarden für neue Kampfjets

24. Juni 2020, 12:18 Uhr
Werbung

Quelle: PilatusToday

Am Freitag hat die Luftwaffe in Emmen informiert, wie es um die Flotte steht. Ab 2025 sollen neue Kampfjets für sechs Milliarden Franken angeschafft werden. Das Schweizer Stimmvolk soll am 27. September 2020 über das Referendum abstimmen.

Seit 1997 sind die F/A-18 im Einsatz. 30 der damals 34 angeschafften Kampfjets sind auch heute noch im Einsatz. In den vergangenen Jahren wurde jedoch nicht immer positiv über die Flotte berichtet.

Bei der letzten Kontrolle sind die Techniker der F/A-18 Flug-Jets bei rund zwei Dritteln aller Scharniere auf Risse gestossen. Jetzt befinden sie sich trotz dem Alter in einem guten Zustand. Für den Schutz des Luftraums am World Economic Forum sind laut Armasuisse genügend F/A-18 vorhanden. Doch eine unbekannte Anzahl der in den Neunzigerjahren beschafften Flieger musste wegen der Schäden am Boden bleiben.

Trotzdem sei es möglich, immer genügend Maschinen im Einsatz zu halten. Im Jahr 2030 müsse der F/A-18 aber ausrangiert werden, sagte Bernhard Müller, Kommandant der Luftwaffe vor den Medien. Grund dafür sei die Abnutzung des Materials.

Ruag wartet Flotte seit 35 Jahren

Um die Kampf-Jets zu warten, wurden rund 450 Millionen Franken in die Vorbereitung und Aufrüstung der nächsten zehn Jahre investiert. Nach 300 Stunden Flugeinsatz wird jeweils jeder Jet während fünf bis sieben Wochen gewartet.

Weil momentan eine grössere Optimierung ansteht, ist der Grossteil der Flotte am Boden. Dadurch kann die doppelte Menge an Flug-Jets in der gleichen Zeit optimiert werden. Somit ist die Luftwaffe mit genügend Flugzeugen ausgerüstet, erklärt Christian Roduner, General Manager der Ruag.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 19. Juni 2020 23:18
aktualisiert: 24. Juni 2020 12:18